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Lässt sich anhand eines Olivensalats Teilchenphysik erklären und mit einem Gemüseeintopf Pflanzenforschung? Ich sage: Ja, auf jeden Fall!

Ich glaube, dass wir Menschen am besten mit Themen aus der Forschung erreichen können, wenn wir sie in ihrem Alltag abholen – und was wäre da besser geeignet als Essen? Anhand von leckeren Gerichte lassen sich selbst komplexe Themen aus der Wissenschaft schmackhaft machen. Basierend auf dieser Idee habe ich inzwischen zwei Formate entwickelt: Die Wissenschaftskochshow Aglio et al. auf YouTube, die im Rahmen meines Fellowships am MIP.labor entstanden ist, und das Veranstaltungsformat WissensDinner, bei dem Forschende mit am Tisch sitzen und anhand eines eigens entwickelten Menüs wissenschaftliche Inhalte in leicht verdaulichen Wissenshappen erklären.

Salat mit Menükarte WissensDinner

WissensDinner

Am 21. November 2025 fand das erste WissensDinner mit Pflanzenforscher, Wissenschaftskommunikator und Autor Dr. David Spencer im Münchner Stadtteilzentrum Kult9 statt. Er präsentierte spannende Fakten aus der Pflanzenforschung. Das pflanzenbasierte 3-Gänge-Menü kam von der Köchin Clarissa Juse, die den Gästen auch die Planetary Health Diet näher brachteDie Veranstaltung wurde von mir gemeinsam mit der Wissenschaftskommunikatorin Viktoria Ganß organisiert, mit finanzieller Unterstützung durch das Munich Science Communication Lab

Fotos: Thorsten Naeser

Aglio et al.

Was haben marinierte Oliven mit unserem Universum und gebackene Tomaten mit einem Untergrundlabor in Italien zu tun? Bei Aglio et al. holen wir die Forschung aus dem Labor in die Küche und verwandeln abstrakte Wissenschaft in etwas Verständliches und Schmackhaftes! 

 

In der ersten Folge von „Aglio et al.“ spreche ich mit Physiker Florian Henkes über eines der größten Rätsel der heutigen Wissenschaft: Die Existenz unseres Universums. Gemeinsam wir Florians Forschung in der Küche nach und kochen dabei zwei leckere Gerichte.

Das Format und dieses Pilotvideo entstand im Rahmen von meines Fellowships am MIP.labor, eine Ideenwerkstatt für Wissenschaftsjournalismus zu Mathematik, Informatik und Physik. Das MIP.labor ist angesiedelt an der Freien Universität Berlin und wird durch die Klaus Tschira Stiftung ermöglicht.